Neuere Entwicklungen in der Musiktheorie

Donnerstag, 12:15 – 13:45 | C 11.307 | B.A. KuWi
Kristof Gundelfinger
Musiktheorie war noch nie so „hip“. Mit Vlogs über musiktheoretische Fragen, die auf den ersten Blick auch ausgesprochenen „Musiknerds“ als relativ trocken erscheinen dürften, generieren YouTuber wie Adam Neely oder Rick Beato teilweise millionenfache Clicks. Dabei wird durchaus kontrovers über neuere Konzepte wie „negative harmony“ oder „irrational time signatures“ diskutiert.

Medienliteralität

Mittwoch, 11:45 – 13:45 | C HS 5 | Minor DMK | Online
Rolf Großmann
Wolfgang Hagen
Martin Warnke
Praxisorientierte Zusammenführung und Reflexion der individuellen Studienschwerpunkte in einer Anwendung/Präsentation unter Verwendung digitaler Medien; Erprobung von thematischen Clustern sowie Modellen der Präsentation und Kooperation. Erprobung experimenteller Verfahren in der Gestaltung von Interfaces und ästhetischen Artefakten.

Der Sound digitaler Kulturen

Einzeltermine | 25. & 26.10.2019 | 29. & 30.11.2019 | B.A. KuWi
Maurice Stenzel
Im Seminar soll am Beispiel von musikalischer Praxis in sozialen Netzwerken der Transformation kultureller Praktiken durch Digitalisierung und fortschreitender Vernetzung exemplarisch nachgegangen werden.

Vocal Production Techniques

Einzeltermine | 08. & 09.11.2019 | 29. & 30.11.2019 | 10. & 11.01.2020 | B.A. KuWi
Lucas Gloe
Dieses Seminar hat das Ziel, eine praxisorientierte Einführung in Techniken aktueller Vocalproduktion zu geben: Sowohl Aufnahmetechniken wie Multitracking, Mikrofonierung etc., aber insbesondere komplexe Bearbeitungstechniken wie Harmonization, Liquid-Audio etc..

Instrumentale Spiele

Dienstag, 09:50 – 12:05 | C 5.326 | B.A. KuWi
Sarah-Indriyati Hardjowirogo
Musik machen und Spielen haben vieles gemeinsam: Beides sind freiwillige Aktivitäten, die häufig entlang vorgegebener Regeln verlaufen und keinen anderen Zweck verfolgen als das Vergnügen an der Tätigkeit selbst; nicht von ungefähr kommt etwa die Rede vom Instrumentalspiel. Entsprechend naheliegend ist es seit jeher, beides miteinander zu verbinden und sich die Zeit mit musikalischen Spielen zu vertreiben.

Bass Cults: Gqom. Entkoppelte Clubmusik

Entwickelt in den Townships in den Bergen um Durban auf schrottigen Laptops, gehört und getestet auf Klangspuckern von Fernseher-Speakern über billige Stereo-Anlagen bis Autoradios und gefeiert in den Bang Houses der Außenposten der Stadt zu den jeweiligen drugs of choice […]. “Gqom is a big bang which leaves you happy after it hits you.” — Emo Kid