Der Lüneburger Schwerpunktbereich ((audio)) Ästhetische Strategien am Institut für Kultur und Ästhetik Digitaler Medien (ICAM) ist eines der deutschsprachigen Zentren der Diskurse um auditive (Medien-)Kultur und Sound Studies. Seit seiner Gründung 1997 nimmt er an der Theoriebildung zur Technikkultur und Medienästhetik des Auditiven teil. Hier finden Sie einen Überblick über laufende und abgeschlossene Projekte.

Laufende Dissertationen

Dong Zhou: »Site-specific Compositions and Performances as a Contemporary Artform«

Le Cao: »Designing Media Products for a Globalized Audience – Glocal Strategies«

Sarah-Indriyati Hardjowirogo: »Kultur und Klangerzeuger. Das theoretische Konzept des Musikinstrumentes im Kontext technikkultureller Konfigurationen«

Dennis Mathei: »Die Produktivität von Micro Indie-Szenen«

Maurice Stenzel: »Always On. Asynchrones, kollaboratives Online-Musizieren zwischen musikalischer Praxis, Identität und Technologie«

Abgeschlossene Dissertationen

Andi Otto: »Dutch Touch –Das SensorLab und The Hands als elektro-instrumentale Pionierentwicklungen des STEIM in den Jahren 1984-2000« (abgeschlossen 2016)

Malte Pelleter: »Futurhythmaschinen. Drum-Machines und die klanglichen Zukünfte auditiver Kultur« (abgeschlossen 2018)

Veranstaltete Tagungen und Workshops

Workshop »Instrumentality meets Materiality. Interaktion von Mensch und Musikinstrument«, gemeinsam mit der Forschergruppe Materialität der Musikinstrumente (Deutsches Museum München, Oktober 2019)

SMC 2016, 13th Sound and Music Computing Conference and Summer School, Paper Chair (HFMT Hamburg, August/September 2016)

Workshop »Klang (ohne) Körper II« (März 2015)

Jahrestagung der GfM-AG Auditive Kulturen und Sound Studies »Treueschwur und Realitätsverlust« (Februar 2015)

Abschlusstagung des DFG-Projekts Funktionale Klänge »Dispositive funktionaler Klänge« (Januar 2015)

Abgeschlossene Netzwerke

Internationales DFG-Netzwerk »Sound in Media Culture« (2010-2013)

Mission Statement

Der interdisziplinäre Schwerpunktbereich „((audio)) Ästhetische Strategien“ ist eine eigenständige Abteilung im Institut für Kultur und Ästhetik digitaler Medien (ICAM) an der Leuphana Universität Lüneburg. ((audio)) ist in der Lehre beteiligt am Vertiefungsbereich „Musik und auditive Kultur“ im Major Kulturwissenschaften des Leuphana BA, am Minor „Digitale Medien/Kulturinformatik“ und am Major „Kulturwissenschaften“, Programm „Sound Studies – digitale Perspektiven.

Untersucht werden Fragestellungen im Kontext der digitalen Medien in den Bereichen:

Zusätzlich zu den vorhandenen Ressourcen des Rechen- und Medienzentrums der Leuphana Universität Lüneburg betreibt ((audio)) ein digitales audioLab (elektronisches Studio), das sowohl für Projektzwecke im engeren Sinne wie auch von Studierenden und regionalen Initiativen genutzt werden kann. In Seminaren, Tutorien und AGs wird im Austausch mit anderen Institutionen und Personen an theoretischen wie praktischen Fragestellungen im auditiven Bereich der elektronischen und digitalen Medien gearbeitet.

Förderphase des Projekts

In der Aufbauphase (1.10.1997-31.12.2000) wurde das Projekt durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen im Rahmen des HSP III gefördert. Zum 15.06.2001 wurde ein Abschlußbericht über die Anschubphase des Projekts „Ästhetische Strategien in Multimedia und digitalen Netzen (Schwerpunkt Audio)“ erstellt. Damit gehört der Bereich ((audio)) zu den ersten deutschsprachigen Initativen in Lehre und Forschung zur digitalen auditiven Kultur.