Cross Innovation Class

2021 startet die Cross Innovation Class in die dritte Runde. Interdisziplinäre Teams, bestehend aus Student*innen verschiedener Hochschulen, befassen sich erneut mit Herausforderungen aus dem Praxisfeld der Kreativwirtschaft. Der Themenschwerpunkt für das hochschulübergreifende Studierendenprojekt im Sommersemester ’21 lautet ‚Smart City & Urban Tech‘.

Einfangen und Loslassen von Sounds?

Lisa Noel untersucht anhand des von Fynn Kliemann ins Leben gerufenen YouTube Formats ‚Sounds Of‘, ob und inwiefern Sounds die individuelle Bedeutung eines Ortes vermitteln können und auf welche Weise solche Sounds eingefangen bzw. hergestellt werden. Theoretische Ansätze von Johannes Ismaiel-Wendt und Christoph Cox (u.a.) liefern hierbei die Grundlage.

Workshop: A life in Samples

Am 25.09. hat der Workshop ‚A life in Samples‘ als Abschlussveranstaltung des Seminars ‚Digital Sampling Techniques‘ stattgefunden. Zu Gast war der in New York lebende Künstler Tony Rainwater (Anthony Abbadessa), der exklusiv seinen einzigartigen und kreativen Sample-Workflow vorstellte. Eine Diskussion zu der Frage, ob und inwiefern der Technik des Samplings Grenzen gesetzt sind, hat die Veranstaltung begleitet.

Interview: Das Telemin – Musikinstrument klassisch, digital, hybrid?

Annika Hachmeister und Frieder Behrens zeigen mit dem Telemin, wie man mit einem einfachen Teleskopstab und wenigen Sensoren ein innovatives Musikisntrument fertigt. Hierbei eröffnen sich neue performative Konzepte sowie Einblicke in die digitale Klanggestaltung. Für Musiker*innen bietet das Telemin als Interface Gelegenheit, Barrieren zu digitalen Instrumenten zu überwinden.

Das Mobilgerät im Zentrum von Klanginstallationen

Die Klanginstallationen ‚Call For Action*‘ und ‚Verbindung wird hergestellt…‘ interagieren mit den Mobilgeräten ihrer Betrachter*innen und beleuchten dabei unterschiedliche Aspekte der Beziehung zwischen dem Mensch und seinem medientechnischen Kommunikationsmittel. Dies gelingt unter anderem durch einen Rückblick in monophone Zeiten sowie durch die Offenlegung von lautlosen Operationen des Mobilgeräts (s. Videos).

Die Protestmaschine

Es rattert, pfeift und trommelt. Klar ist: Bei diesem Artefakt geht es darum, sich Gehör zu verschaffen. Die Protestmaschine ist mit Gegenständen des Alltags – wie etwa Töpfen und Pfannen – versehen, welche hier lautstarke Qualitäten entfalten. Zur ersten Vorführung im Hörsaalgang (s. Video) wurde die Installation mit Überwachungskamera und Monitor inszeniert, um auch die Kontrolle des öffentlichen Raums zu thematisieren.

Aktuelle wissenschaftliche Arbeiten

Im Bereich ‚Forschung‘ der llaudioll.de Website stehen aktuelle wissenschaftliche Arbeiten für die Einsicht und zum Download bereit. Neu eingetroffen sind Bachelor- und Masterarbeiten mit den folgenden Schwerpunkten: Postkoloniale Perspektiven auf Musiktrends; Streaming und kuratierte Playlists; die Auswirkungen der Neustrukturierung von Musik im Netz; das Sounddesign in der E-Automobilindustrie.

Frontier Zones 2017

Auch die zweite Frontier Zones Summer School konzentrierte sich auf das urbane Leben in São Paulo, Brasilien. Interdisziplinäre Kleingruppen sammelten dort Video- und Audiomaterial, welches sich nun in acht dokumentarischen Kurzfilmen präsentiert. Die ausgewählten Perspektiven zeigen dabei facettenreiche Formen des urbanen Alltags, geben Aufschluss und werfen Fragen auf.

Frontier Zones 2015

Das Projekt Frontier Zones widmet sich Grenzräumen im urbanen Alltag und entwickelt audiovisuelle Methoden, um diese Räume aufzunehmen und medial erfahrbar zu machen. Brasiliens Hauptstadt São Paulo diente dabei als Ort für die Expeditionen, sodass Kleingruppen internationaler Studenten kollaborierten, um Ausschnitte der Metropole in Form von dokumentarischen Filmen hör- und sichtbar zu machen. Die daraus hervorgegangenen Kurzfilme zeigen Miniaturen des Lebens in der Stadt.

Augen zu, Sinne an

Eindimensional sind sie definitiv nicht, die Songs die aus der Kooperation der Musiker Springintgut und F.S. Blumm hervorgehen. Phantasievolle Klangwelten, eingerahmt von zirkulierenden und doch voranschreitenden Beats, erschaffen sie auf ihrem Ende 2014 erschienenen Album „The Bird and White Noise“.

Re: produce?

Das Auftreten der ersten musikalischen Reproduktionsmedien ist bekanntermaßen schon eine Weile her. So assoziieren die meisten Menschen damit in erster Linie Tonträger, wie CDs, Schallplatten, Tonbänder, historisch gesehen den Phonographen aber auch digitale Varianten, wie das MP3-Format. Oft werden dabei, die Reproduktionsinstrumente wie die Pianola (s. Video) übersehen, die zwar als Musikinstrumente zu betrachten sind, aber gleichzeitig Stücke wiedergeben können, ohne dass dazu ein menschlicher Spieler zwingend notwendig ist.

(Sport-)Studiomusik: eine Klanginstallation

Was passiert, wenn Fitnessgeräte zu Musikinstrumenten werden? Wie fühlt es sich an, Teil eines musikalischen Kunstwerks zu werden, das ohne Noten und nur mit Interaktion funktioniert? Für das Experiment wurden die Sportgeräte des ‚Studio 21’ mit Sensoren ausgestattet, um aus Bewegungen Musik zu machen (s. Video).