Von der Befreiung des Klangs zu Freedom Songs

Im Seminar setzen wir uns ausführlich mit diesen Motiven auseinander und vollziehen dabei am Beispiel konkreter Tracks, Stücke und Stile nach, was im jeweiligen Zusammenhang unter Freiheit zu verstehen ist und wie diese Vorstellungen klanglich umgesetzt sind. Wer dabei von wem und wovon befreit werden soll, wird uns ebenso beschäftigen wie die Frage nach der Möglichkeit musikalischer Semantik und die Versuche der Wissenschaft(en), derlei Unwägbarkeiten zu fassen zu bekommen. 

Vom Kontrapunkt zum Remix

BA Kulturwissenschaften | Modul: Musikgeschichte | WS21/22 | Dienstag, 16:15-17:45
Das Seminar erzählt Musikgeschichte nicht als Folge von Komponisten und Werken, sondern als Geschichte gestalterischer Verfahren und der ihnen zu Grunde liegenden Medienumgebungen. Als Ankerpunkte dienen „klassische“ Kompositionsmethoden der Notenschrift wie Generalbass, Kontrapunkt, motivisch-thematische Arbeit und Reihentechnik ebenso wie Schichtung, Dub, Sequenzing, Sampling und Remix …

Das koloniale Erbe der Instrumentenkunde

Dienstag, 10:15-11:45 | Raum C11.319
Die Etablierung der Instrumentenkunde als wissenschaftliche Disziplin vor gut einem Jahrhundert ist untrennbar mit dem damaligen Selbstverständnis europäischer Nationen verknüpft, als Kolonialmächte Besitz- und Deutungsanspruch auf alles zu haben, was den unter ihrer »Schutzherrschaft« stehenden Gebieten entstammt.